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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

Craft of Yoga
Leonie Ostermann
Albertgasse 39/6, 1080 Wien, Österreich
E-Mail: craftofyoga@a1.net
Web: www.craftofenergy.com/terms-coy

Stand: Juni 2026

§ 1 Vertragsgegenstand und Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Yoga-Lehrerin Leonie Ostermann (nachfolgend „Lehrerin“) und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die angebotenen Unterrichtseinheiten (UE), soweit nicht ausdrücklich und schriftlich etwas anderes vereinbart wird.

(2) Die Tätigkeit der Lehrerin ist eine ausschließlich unterrichtende Tätigkeit, die nicht der Gewerbeordnung unterliegt und sozialversicherungsrechtlich als Neue Selbstständige ausgeübt wird.

(3) Es gilt jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses aktuelle Fassung dieser AGB. Diese werden dem Kunden vor Vertragsabschluss zugänglich gemacht; mit der Buchung einer UE akzeptiert der Kunde die AGB.

§ 2 Leistungen

(1) Die Lehrerin unterrichtet Yoga-Einheiten in verschiedenen Stilen (nachfolgend „Unterrichtseinheit“ bzw. „UE“). Die UE werden in Präsenz oder online über die Videokonferenzplattform Zoom abgehalten. Für die Teilnahme an Online-UE benötigt der Kunde eine geeignete Internetverbindung und ein entsprechendes Endgerät.

(2) Die Dauer einer UE beträgt standardmäßig 30, 45 oder 60 Minuten. Art, Umfang und Ort werden individuell abgesprochen bzw. sind bei den jeweiligen Einheiten zur Anmeldung ersichtlich.

(3) Der Yoga-Unterricht dient der Bewegung, Entspannung und allgemeinen Förderung des Wohlbefindens. Er ist keine medizinische oder therapeutische Leistung und ersetzt keine ärztliche Behandlung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben.

§ 3 Rücktrittsrecht bei Fern- und Auswärtsgeschäften

(1) Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) und wird der Vertrag im Fernabsatz (z. B. Online-Buchung) geschlossen, steht ihm nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) das Recht zu, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Die Frist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses (Buchung).

(2) Zur Ausübung des Rücktritts genügt eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail an craftofyoga@a1.net). Der Kunde kann hierfür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, ist dazu aber nicht verpflichtet. Da die Buchung über eine Online-Benutzeroberfläche erfolgt, kann der Rücktritt zusätzlich über die Online-Widerrufsfunktion („Widerrufsbutton“) ausgeübt werden; nähere Informationen enthält die Widerrufsbelehrung.

(3) Wünscht der Kunde, dass eine gebuchte UE bereits vor Ablauf der 14-tägigen Rücktrittsfrist stattfindet, so verlangt er mit der Buchung ausdrücklich den vorzeitigen Beginn der Leistung. Der Kunde nimmt zur Kenntnis und bestätigt, dass er sein Rücktrittsrecht verliert, sobald die UE vollständig erbracht ist. Tritt der Kunde nach diesem ausdrücklichen Verlangen, aber vor vollständiger Erbringung zurück, hat er ein anteiliges Entgelt für die bis dahin erbrachte Leistung zu zahlen.

§ 4 Terminvereinbarung und Stornierung

(1) Terminvereinbarungen erfolgen durch konkrete Anmeldung des Kunden zu einer UE, in der Regel über die Buchungsplattform Ubindi. Die Anmeldung gilt vorbehaltlich des Rücktrittsrechts nach § 3 als verbindlich.

(2) Kann ein gebuchter Termin nicht wahrgenommen werden, ist er möglichst frühzeitig, spätestens jedoch 24 Stunden vor Beginn, abzusagen. Die Absage kann formlos (z. B. per E-Mail) oder über die Buchungsplattform erfolgen.

(3) Bei einer Absage später als 24 Stunden vor Beginn oder bei Nichterscheinen ohne Absage ist die Lehrerin berechtigt, ein angemessenes Ausfallhonorar in Höhe von 100 % des vereinbarten Preises zu verrechnen, es sei denn, der Kunde weist nach, dass die Absage aus einem unvorhersehbaren und unabwendbaren Grund erfolgte.

(4) Sagt die Lehrerin einen Termin ab, wird dieser nicht in Rechnung gestellt. Ein bereits gezahltes Entgelt wird rückerstattet oder es wird ein Ersatztermin angeboten; nach Möglichkeit wird den angemeldeten Kunden ein Video einer UE übermittelt. Weitergehende Ersatzansprüche bestehen vorbehaltlich des § 7 (Haftung) nicht.

(5) Bricht der Kunde eine UE aus selbst zu vertretenden Gründen vorzeitig ab, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Zeitgutschrift.

(6) Kommt es bei Online-UE zu technischen Störungen, wird zunächst versucht, die Verbindung wiederherzustellen oder die UE fortzusetzen. Ist dies aus Gründen, die die Lehrerin zu vertreten hat, nicht möglich, wird ein Ersatztermin angeboten, nach Möglichkeit ein Video der UE übermittelt oder das Entgelt anteilig rückerstattet. Liegt die Störung im Verantwortungsbereich des Kunden, gelten die Absageregelungen dieses Paragraphen sinngemäß.

§ 5 Kosten und Bezahlung

(1) Das Honorar ergibt sich aus der jeweils aktuellen Preisliste, die bei der Lehrerin erfragt werden kann. Mehrfach-Angebote (z. B. 10er-Blöcke) sind binnen 12 Monaten ab Ausstellungsdatum einzulösen.

(2) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe oder mittels Rechnung. Die Rechnung ist, sofern nicht anders vereinbart, vor der UE bzw. bei Mehrfach-Angeboten vor der ersten UE zu begleichen.

(3) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist die Lehrerin berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verrechnen. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Verzugszinssatz für Verbrauchergeschäfte.

§ 6 Sonstige Kosten

(1) Kosten, die dem Kunden im Zusammenhang mit der Teilnahme an einer UE entstehen (z. B. Anfahrt zum Ort der UE oder Internet- und Verbindungsentgelte bei Online-UE), trägt der Kunde selbst.

§ 7 Gesundheit und Sporttauglichkeit

(1) Yoga umfasst körperliche Übungen. Der Kunde nimmt eigenverantwortlich teil und beurteilt im Rahmen des Unterrichts selbst, ob und in welchem Umfang er einzelne Übungen ausführt. Bestehen Zweifel an der gesundheitlichen Eignung – insbesondere bei bestehenden Erkrankungen, Verletzungen, Schwangerschaft oder regelmäßiger Einnahme von Medikamenten – wird dem Kunden empfohlen, vor der Teilnahme ärztlichen Rat einzuholen.

(2) Der Kunde informiert die Lehrerin vor Beginn der UE unaufgefordert über für die Teilnahme relevante gesundheitliche Einschränkungen, soweit ihm dies zumutbar und für eine sichere Übungsauswahl erforderlich ist.

(3) Treten vor, während oder nach einer UE Befindlichkeitsstörungen auf (z. B. Schwindel, Übelkeit, Schmerzen), teilt der Kunde dies der Lehrerin unverzüglich mit und unterbricht erforderlichenfalls die Übung.

§ 8 Haftung

(1) Die Lehrerin haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer schuldhaften Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung der Lehrerin für Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen. Dies gilt nicht für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Unterrichts überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsabschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Soweit die Lehrerin nach Abs. (2) für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden haftet, ist diese Haftung je Schadensfall der Höhe nach begrenzt auf die Höhe der Deckungssumme der bestehenden Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung, mindestens jedoch auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Diese Begrenzung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

(4) Ein Mitverschulden des Kunden ist anspruchsmindernd zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde seine eigenen körperlichen Grenzen überschreitet (Selbstüberschätzung), den Anweisungen der Lehrerin nicht folgt, Übungen trotz erkennbarer Überforderung fortsetzt oder relevante gesundheitliche Einschränkungen entgegen § 7 nicht mitteilt.

(5) Der Kunde hat erkennbare Schäden der Lehrerin unverzüglich anzuzeigen, damit deren Ursache geklärt und der Schaden möglichst gering gehalten werden kann. Die gesetzlichen Verjährungsfristen bleiben unberührt; ein Anspruchsverlust durch unterbliebene Anzeige ist damit nicht verbunden.

(6) Dem Kunden wird empfohlen, keine Wertgegenstände mitzubringen. Für eingebrachte Wertgegenstände wird, soweit nach den vorstehenden Absätzen zulässig, keine Haftung übernommen.

(7) Bei Online-UE wird empfohlen, mit eigener Kamera teilzunehmen, damit die Lehrerin die Ausführung der Übungen überprüfen kann. Für eigenständig vor oder nach einer UE ausgeführte Übungen (z. B. anhand von Videos) wird, soweit nach den vorstehenden Absätzen zulässig, keine Haftung übernommen.

(8) Der Abschluss einer über die UE hinausgehenden Versicherung (z. B. Unfallversicherung) obliegt dem Kunden.

§ 9 Datenschutz

(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten – einschließlich gesundheitsbezogener Angaben gemäß § 7 – richtet sich nach der gesondert bereitgestellten Datenschutzerklärung, abrufbar unter www.craftofenergy.com/privacy.

(2) Zur Vertragsabwicklung werden Dienstleister (z. B. für Buchung, Videokonferenz und Zahlungsabwicklung) eingesetzt. Einzelheiten – einschließlich etwaiger Datenübermittlungen in Drittländer und der hierfür bestehenden Garantien – enthält die Datenschutzerklärung.

§ 10 Sonstige Vereinbarungen

(1) Absprachen und Vereinbarungen zur Anmeldung zu UE sind für beide Parteien verbindlich. Dies gilt für alle verwendeten Kommunikationsmittel (z. B. Telefon, E-Mail oder Online-Anmeldung).

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen, Ergänzungen oder Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform, sofern in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist.

(2) Es gilt österreichisches Recht. Zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(3) Für Klagen gegen den Kunden als Verbraucher ist ausschließlich das Gericht zuständig, in dessen Sprengel der Kunde seinen Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung hat (§ 14 KSchG).

(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Gegenüber Verbrauchern tritt anstelle einer unwirksamen Klausel die gesetzliche Regelung.
 

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